Archive for the 'würg' Category

In Anlehung an den letzten Post zum Thema USA, Zoll und Privatsphäre, Einbehaltung von fremden Eigentum,… kommt jetzt die passende Meldung:

TSA (das ist die Firma welche die Security-Checks macht und einem Notebook, MP3 Player & Co durchsucht und manchmal auch für die folgenden Monate nicht mehr zurückgibt) meldet das ein Notebook mit den persönlichen Daten von 33.000 Passagieren verloren gegangen ist. Und der war natürlich auch nicht verschlüsselt.

Aja. Und euch Anfängern soll ich meine Daten mitbringen damit ihr diese kopieren könnt und dann auch verliert?

Dann fahren wir eben doch nicht mehr nach USA wenn sich dort jeder unsere Daten kopieren darf und unser eigenes Eigentum teils monatelang vom Staat ohne Angabe von Gründen einbehalten wird.

Schade aber irgendwie, der $ wäre ja grad ganz günstig… oder doch mit leerem Notebook rüberfliegen und dann alle Daten vom eigenen Server runterladen & vor der Rückreise wieder das gleiche Spiel?

Nicht zu vergessen, die Festplatten vor der Einreise in die USA wieder entschlüsseln um keinen Verdacht zu wecken? Verzeihung, alle meine Festplatten sind verschlüsselt. Schließlich muss ich darauf achten das meine Daten im Fall eines Einbruchs oder Diebstahls nicht von anderen genutzt werden können. Sei es meine geistigen Schöpfungen, Bilder, meine selbst gerippten MP3 oder einfach meine Kennwörter, Kontonummern, Versicherungspollizen usw.

Welch Idiote anzunehmen, das ein Mensch der Böses plant, so dumm ist und euch auf diese Art ins Netz geht…

Ach ja… Klar, ich habe nichts zu verbergeben! Dennoch finde ich das meine Daten mir gehören und niemanden etwas angehen. Sei es meine Kennwörter, meine eigene Buchhaltung, irgendwelche Notizen oder meine eigenen kreativen Schöpfungen - selbst geschriebene Software, Bilder, selbst komponierte Musik oder sonst was eigenes. Nach dem Artikel müsste ich ja dann auch meine Passwortdatenbank entschlüsseln und jeder hätte meine TANs. Für welche ich aber haftbar bin,d.h. Banken können sich dann rausreden da der US-Zoll meine TANs kopiert hat und ich das zugelassen habe?

Von Kundendaten wo es heutzutage üblich ist Datenschutzvereinbarungen zu unterschreiben reden wir mal lieber nicht. Einzig die automatische Strafzahlung an den Kunden bei Grenzübertritt fehlt noch. Vielleicht kann das der Zoll ja dann auch gleich veranlassen? “Liebe Fa. XYZ, wir haben gerade völlig legal von Ihrem Lieferanten Daten über Sie kopiert. Er hat zwar protestiert, hat aber ohnehin keine Rechte bei uns. Wir dachten das wir Sie über diesen Umstand informieren da wir im Namen Ihres Lieferanten eine Straftat begangen haben und Sie diesen jetzt rechtlich belangen können. Für eine Auslieferung übermitteln Sie uns Bitte das Formular 21c…”

Hier bleibt der Bürger zwischen 2 Stühlen am Boden sitzen, beide Seiten putzen sich ab und zucken lächelnd mit den Schultern.

Danke Nein.

Eigentlich geht es aber wohl um was anderes - war ja schon vor Wochen in diversen Artikeln zu lesen - es sollte festgestellt werden ob etwa illegale Kopien von urheberrrechtlich geschützten Werken gespeichert sind. Na gut, das kann ich ja noch nachvollziehen, Kunstwerke oder Schätze schmuggeln ist ja auch nicht erlaubt. Nur wie soll das mit der Beweisführung von statten gehen? Kann mir jemand erklären wie der Zoll beweisen will das etwa eine MP3-Datei illegal kopiert ist? Oder eben legal da ich ja die dazugehörige CD daheim habe? Oder muss ich zu Beweiszwecken meine gesamte CD-Sammlung mitnehmen, nur mal eben für den Zoll?

Und was ist mit DRM-gesicherter, legal erworbener Musik wenn Yahoo oder MS Ihre Lizenzserver abdrehen und die Kunden dazu auffordern die Musik eigentlich illegal zu rippen? Stiften dann Yahoo & MS zur Straftat an? Gemäß DMCA ist ja die Anleitung dazu auch schon strafbar.

www.heise.de/newsticker/Bestaetigt-US-Zoll-darf-Laptops-durchsuchen–/meldung/113690

 

Bestätigt: US-Zoll darf Laptops durchsuchen

Das US-Heimatschutzministerium bestätigte nun offiziell, was bereits seit längerer Zeit von Betroffenen und Bürgerrechtsgruppen berichtet wurde: US-Bundesbeamte dürfen bei Zollkontrollen die Daten auf Notebooks und anderen elektronischen Geräten wie etwa MP3-Playern oder Mobiltelefonen und Datenträgern bis hin zu Audiokassetten oder Notizblöcken durchsuchen.

Darüber hinaus dürfen auch Kopien der darauf befindlichen Inhalte angefertigt werden. Sogar die Weitergabe an Unternehmen aus der Privatwirtschaft ist erlaubt. Als Begründung nannte das Ministerium, dass die Behörden eventuell eine Verschlüsselung nicht knacken könnten und in solch einem Fall auf die Hilfe Dritter zurückgreifen würden. Aber auch Dokumente in fremden Sprachen und “andere Gründe” würden solch eine Weitergabe rechtfertigen.
Nach der Auskunft, die das Ministerium der Washington Post gab, müssen einbehaltene Geräte und Datenträger zwar nach einer “angemessenen Frist” wieder zurückgegeben werden, allerdings gab es bisher mindestens einem Fall, in dem ein Reisender mehrere Monate warten musste, bis er sein Eigentum wieder ausgehändigt bekam.
Da nicht klar ist, inwieweit verschlüsselte Daten ein grundsätzliches Interesse bei amerikanischen Bundesbeamten wecken, sind Geschäftsleuten nur dann auf der sicheren Seite, wenn sie sensible Daten auch bei Reisen nur über VPN-Verbindungen vom heimischen Server in die USA transportieren. (pem/Telepolis)

Und wenn ich schon bei Lächerlichkeiten welche sich die US of A wieder mal erlauben bin - das tolle Einreiseformular gibt es ja jetzt online. Gut, der Sinn davon ist klar, bringt ja auch uns nichts. Bin ich Terrorist habe ich bisher erst im Flieger das Kreuzchen beim “Ja” hinter der Frage “Sind Sie Mitglied einer terroristischen Organisation?” gemacht und musste wieder heimfliegen. Jetzt darf ich gar nicht erst wegfliegen. Irgendwie also schon praktisch. Nur gilt diese “Reiseerlaubnis” jetzt für 2 oder 3 Jahre. Was wenn sich in diesem Zeitraum seit 2 Flügen etwas ändert? Egal, oder?

 

Besser noch ist aber die Frage ob man an Krankheiten/Seuchen leidet… Hier müssen wohl die meisten Personen mit “Ja” antworten. Nikotinsucht, Alkoholsucht, Herpes, Aids,… in Summe lassen sich denke ich einige “Krankheiten” finden welche beim Großteil der reisenden ein “Ja” erforderlich machen würden.

Kann man nur hoffen das der nächste Tourstart der Lieblingsband nicht in US of A stattfinden wird.

Dieser Tage beginnt ja die Euro… wie man nur unschwer dem Titel dieses Posts entnehmen kann gehöre ich zu dem 1/3 Österreicher die das nicht kratzt.

Im Gegenteil, mittlerweile kotzt es mich an.

  • 80% der Firmen nutzen dieses Event in der einen oder anderen Form für Werbung. Vom Supermarkt, Handybetreiber, Bank, Getränkehersteller, FastFood-Kette, Sportgeschäft,…
  • Zeitungen schreiben seit Monaten schon viel zu viel
  • Das TV-Programm der nächsten Wochen wird sich noch seltener abwechseln wie manche ihre Unterwäsche wechseln sollen
  • Plakate wo man hinschauen kann
  • In jedem Stück grüner Wiese in Wien stehen hässliche Papp/Holz figuren welche Fussballspieler stilisieren sollen. Wo sind die schönen Blumen?
  • Bei jeder Gelegenheit reibt einem jemand “Euroflyer” unter die Nase
  • Jeder DAU hat Fahnen am Auto - Massenmanipulationstest, durchgefallen!

Und überhaupt, “Fanzonen”. Da höhrt es ja überhaupt schon auf. Was darf man dort? Werbung der Sponsoren konsumieren und Geld ausgeben. Sonst noch was? Nein. Dort darf man als Privatperson nicht rein mit einem TShirt wo z.B. ein Konkurrenzprodukt der offiziellen Sponsoren drauf ist. Oder wenn die Tasche zu groß ist. (Also erst nach hause Tasche abgeben und dann wieder zurück? haha!) Oder die Kamera “professionell” ist. Was sollte ich dort fotografieren? Werbeplakate?

Und wer wird feststellen ob ich da rein darf oder nicht? Wie immer inkompetentes Personal und der Deckmantel “Es ist ja nur zu ihrer eigenen Sicherheit”. *kotz* Ich kann auf mich selbst aufpassen, brauche euch nicht. Danke auch.

Warum sollte sich das eigentlich ein Fan antun? Aja, vielleicht der “billigen” Bierpreise (4,5€, wird schon dem Gastronom von der Brauerei um 40% verteuert verkauft…) oder der Schnäppchen wie einem Döner um 5€ wegen…? Abgesehen davon das einem dort natürlich nur Sponsorenware vorgesetzt wird. Immerhin gibt es eine “großzügige” Ausnahme. Aber natürlich nur stilgerecht im Pappbecher.

Mein Beileid auch an die Anrainer der Fanzonen! Bezahlt euch der Veranstalter eigentlich ein Monat Urlaub, Verdienstentgang und Ersatzunterkunft?

Anreiner am Praterstadion mit 2 Autos bekommen so z.B. nur eine Einfahrtsgenehmigung für ein Auto. Toll, oder? Schließlich haben wir das 2. Auto ja zum Spaß angeschafft, zahlen Steuer, Sprit, Versicherung doppelt weil wir das zweite Auto ja eh nicht brauchen.

Hier meint die Bezirksvorsteherin der Innenstadt:

Bleiben Sie während der Euro in der Stadt? Und kennen Sie viele, die für die drei Wochen flüchten?

Stenzel: Ob es viele sind? Ja, viele sagen mir, dass sie wegfahren.

Aja und bei den hellen Köpfe welche jetzt Extra EM-freie Events geht’s ja weiter…

Naja, Fussball polarisiert eben auch…

Auf der anderen Seite hat es positives:

Schade das es hier immer weniger um den Sport geht, bzw. das dies in einer von der Wirtschaft & Geldgeilheit getriebenen Gesellschaft einfach nicht mehr anders geht. Traurig. Reingewinn 250 Mio. Euro. Heute im Frühjournal war von 1,2 Milliarden die Rede. Oh, noch eine großzügige Ausnahme von meinem “zweitliebsten” geldgeilen Sportverein. Ist doch schon überaus selbstlos von diesem Herren, Danke aber auch.

743 Tonnen CO2 brauchen Stadion & Fanzone… und wir werden dann wieder von der EU genötigt kleinere Autos zu fahren, des CO2 wegens… klar, gerne doch. Oder gleich gar nicht fahren, dann bleibt der Stau aus und CO2 wird auch gespart. Nur sind die Öffis jetzt schon überfüllt zur Rush Hour.

so, jetzt gehts besser. zumindest kurzfristig ;)

Wie haben wir in der Schule mal gelernt…? 1+1=2… richtig!

1.: SMS als Toilettenschlüssel

Finnische Autofahrer mit Druck auf der Blase müssen demnächst eine SMS auf ihrem Handy eintippen und abschicken, ehe sie sich Erleichterung verschaffen können.

Wie die Zeitung "Helsingin Sanomat" berichtete, hat die Straßenverwaltung ein entsprechendes elektronisches Öffnungssystem entwickelt. Hintergrund ist die zunehmende Zerstörung und Verschandelung von Toiletten an den Landstraßen und Autobahnen.

"Aufmachen"
Seit dem Jahreswechsel wird das System mit Textmitteilungen als Türöffner auf zwei Rastplätzen der A1 nahe der Stadt Turku erprobt. Wer hier auf die Toilette will, muss das Wort "auki" ["aufmachen"] eintippen und an eine an der Tür ablesbare Nummer schicken. Von der Zentrale des Verkehrsamtes aus wird bei Eingang der SMS automatisch und kostenlos die Tür geöffnet.

plus

1.: Videoüberwachung: Eine Bank, ein Hundehaufen - und kein Gespür für Datenschutz

Passiert ist das sicherlich jedem schon einmal: Ein unachtsamer Tritt – und schon hängen am Schuh die Reste eines säuberlich abgelegten, vom Tierhalter aber nicht beseitigten Hundehaufens. Diese Erfahrung musste jüngst auch die kleine Matilda machen. Einem Artikel der Stuttgarter Zeitung zufolge stapfte das dreieinhalbjährige Kind vor einer Filiale der Volksbank in Degerloch in einen solchen Haufen, ohne es zu bemerken, und betrat anschließend mit ihrer Mutter den Geldautomatenbereich der Bank.

Nachdem der Abhebevorgang beendet war, entdeckte die 34-Jährige, dass ihre Tochter schmutzige Fußspuren auf dem dortigen Steinboden hinterlassen hatte und eilte in einen nahegelegenen Drogeriemarkt, um mit frischen Feuchttüchern die Spuren des Malheurs zu beseitigen – zumindest beim Kind. Wegen Zeitnot sei sie dann nach Hause gerast, um die Tochter vor dem anstehenden Arztbesuch umzuziehen, heißt es in der Zeitung.

Eigentlich habe sie in der ganzen Hektik auch noch an einem der Bankschalter Bescheid sagen wollen, sagt die Mutter. "Aber meine Tochter wäre mir mit Sicherheit hinterhergelaufen und hätte auch noch Abdrücke auf dem Teppich hinterlassen." Kurzum, der Vorfall im Dezember wurde als Lehre für das Kind (Pass auf, wo du deine Füße hinsetzt) abgehakt und angesichts der doch recht geringen Tragweite schnell vergessen.

Doch vor wenigen Tagen erhielt die Frau Post von der Stuttgarter Volksbank. "Sehr geehrte Frau Herre", heißt es darin, "aufgrund der Videoüberwachung in unserer Filiale konnten wir feststellen, dass es resultierend aus Ihrem Besuch unseres Geldautomatenbereichs zu einer fäkalen Verunreinigung kam. Wir bitten Sie daher, für die entstandenen Reinigungkosten aufzukommen." In Rechnung gestellt werden 52,96 Euro für "eine Stunde Arbeitszeit Meister/Obermonteur". Zahlbar innerhalb von 14 Tagen.

 

Also das mit dem vielen Bier trinken in Zukunft überleg ich mir nochmal!

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