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Auch wenn es keine U2 Tour 4U ist… Aber Cure leben auch wieder… Yippie!

The Cure-opean Union
Updated 03:45 PDT Fri, Sep 28 2007

The Cure, currently in the studio finishing its 13th studio release, has announced dates for a run of E.U. shows early next year.
The Cure 4Tour will kick off February 9 at Hovet in Stockholm, Sweden, and make its way across the Continent through the end of March.
Highlights include stops at Forum in Copenhagen, Denmark (February 13), Sazka Arena in Prague, Czech Republic (February 21), Palaottomatica in Rome (February 29), Palacio de Deportes in Madrid, Spain (March 6), the Palais Omnisports de Paris-Bercy in Paris (March 12), Konig-Pilsener Arena in Oberhausen, Germany (March 16), and Wembley Arena in London (March 20).

In dem Artikel nicht extra erwähnt ist das Konzert in Wien, aber ich denke Bilder sagen mehr als Worte…

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Weiter so!

Trent bekommt ohnehin genügend Entschädigungszahlungen von europäischen Festivalveranstaltern, da kann er ja jetzt die Plattenfirmen so schlecht machen wie sie tatsächlich sind :)

 

Mehr Details z.B. bei Heise

…oder warum für Konzertkarten 189€ verlangt werden.

Nach langen Gerüchten gefolgt von Dementi und erneuten Gerüchten war es diese Woche dann doch offiziell: Led Zeppelin reuniten (wie ich dieses Modewort schon hasse, geht es immer in Einklang mit meist schlechten Darbietungen alternder Musiker einher welche der Anstrengung wegen astronomische Bezahlungen fordern.) sich für ein Konzert am 26.11. in London.

Und zwar zu Ehren eines Atlantic-Records Mitbegründers, Ahmet Ertegün, statt.

Die Aussage Plant’s im Juni, eine Reunion würde nie stattfinden da es nicht genügend Ärzte für die medizinische Versorgung während des Konzertes gäbe, scheint damit Geschichte zu sein. Vermutlich soll damit auch der Preis von 189€ je Karte (natürlich ohne Bearbeitungsgebühren, Versandkosten, Safety-Deposit und fantasiereicher anderer Gebühren). gerechtfertig werden.

Nachdem sich aber innerhalb der ersten Stunden nach Konzertankündigung über 20 Millionen interresierter gemeldet haben nutzen dies natürlich auch gleich Pete Townshend, Bill Wyman, und der mir unbekannte Paolo Nutini um Geld zu verdienen.

Da lasen wir vorige Woche in der Online-Ausgabe einer Zeitung folgendes:

Musikproduzenten: iPod und MP3 ruinieren Tonqualität High-Fidelity ist kein Verkaufsargument mehr - “Qualität wird durch die Nachfrage der Konsumenten bestimmt”

Die Verbreitung des MP3-Standards und der Erfolg des iPods hat in der Musikbranche zu einer Verschlechterung der Standards für Audioqualität geführt. Musikproduzenten, Toningenieure und Künstler beschweren sich zunehmend darüber, dass sie bereits im Tonstudio davon ausgehen müssen, dass die Musik später in schlechter Qualität über minderwertige Kopfhörer gehört wird. “Inzwischen hört sich jede Band nach der Fertigstellung eines Stückes die Musik sofort auf dem iPod an”, so Alan Douches, der in der Vergangenheit mit Fleetwood Mac gearbeitet hat, gegenüber dem Wall Street Journal. “Heute glauben junge Musiker, dass MP3 ein hochqualitatives Medium ist und iPods State-of-the-Art sind.”

“Aber die Qualität wird durch die Nachfrage der Konsumenten bestimmt”

Vollkommen richtig. Deswegen gibt es ja auch Format wie FLACC, Monkeyware, SHN & Co. Nur leider werden die von heutigen Musikplayern, iPods & Konsorten ja nicht unterstützt. Vielleicht mangels DRM?

Traurig ist hier in der Tat das Musiker, bzw. die Musikproduzenten die Musik aber speziell auf iPods hintrimmen. Lautere Musik kommt besser an. Also lauter aussteuern beim produzieren. Das kostet zwar Qualität, verschlechtert auch den Klang an der heimischen Anlage, aber was solls. It sells.

Woher nehmen Sie sich also das Recht sich zu beschweren heraus? Genau diese Leute produzieren die Musik mittlerweile in schlechterer Qualität. Wozu hier Anpassungen an schlechte Kopfhörer und MP3 vorgenommen werden versteh ich nicht. Durch noch schlechtere, übersteuerte Musik wird der Klang hier nicht besser. Nur auf den richtigen Anlagen daheim wird er dadurch noch schlechter.

Musikproduzenten, Künstler: Nehmt hiermit meine Beschwerde hin, bückt euch nicht vor der MP3-Generation, nehmt darauf keine Rücksicht und produziert wieder in besserer Qualität. Eure Kundschaft wird es euch danken.

Nebenbei hätte leisere gegenüber übersteurt aufgenommener Musik nicht nur den Vorteil besseren Klanges, nein, es käme zu weniger Hörschäden. Dies soll Gerüchten zufolge die Kundennachfrage nach höherer Qualität steigern.

titelt heute der Heise Newsticker

Und wir lesen:

Nach einer Umfrage der Klatschzeitschrift Vanity Fair kaufen 75 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren Musik-CDs. Nur 25 Prozent sollen ihre Musik aus dem Internet beziehen und dabei überwiegend “legale Musikportale” nutzen. Insgesamt sollen sie für Musik (Konzerttickets etc. inklusive) monatlich 23,80 Euro ausgeben und durchschnittlich 1,6 Audio-CDs kaufen. Das sind schöne Zahlen für das Geburtstagskind.

Und denken uns: 23,8€ je Monat…? Wie war das nochmal mit den Konzertpreisen in letzter Zeit?

Nehmen wir die billigere Schicht sind wir bei 20 Euro/Konzert angelangt. D.h. ein Konzert je Monat. Dann haben wir aber noch keine CDs gekauft.

Oder nehmen wir die Mittelschicht: Pearl Jam: 69€ - d.h. 3 Monate kein anderes Konzert oder keine andere CD.

Barbara Streisand war mit über 200€ überhaupt im Bestpreissegment, das wäre dann für knapp 10 Monate keine CD, kein anderes Konzert!

Alles, liebe Künstler! Denkt an eure Plattenfirmen, von denen bekommt Ihr ja immer weniger Geld! Warum? Weil die weniger Geld von uns bekommen! Und warum das? Weil Ihr es uns mit teuren Konzertkarten schon vorher wegnehmt.

Nur: Irgendwann fehlt das Geld für euer neues Album. Wie hoch glaubt ihr ist dann die Motivation auf ein teures Konzert zu gehen wenn man nicht mal die Musik kennt???

Früher war ich auf ein paar Konzerten je Monat… um mir das jetzt leisten zu können bräuchte ich mal eine satte Gehaltserhöhung…

Assozationen? Sad But True…

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