Archive for the 'mmmmmmm' Category

Auf der eine Seite Leben wir viel zu oft in der Vergangenheit - in Erinnerungen an bessere Zeiten, früher war ja sowieso alles anders und besser.

Auf der anderen Seite - seit heute Leben wir aus der Zukunft - heute ist der Welterschöpfungstag.

Ab 23. September lebt die Menschheit laut Umweltorganisationen auf Kosten der Zukunft. Denn rechnerisch sind mit diesem Tag die Ressourcen verbraucht, die die Erde 2008 hergeben kann.

Nur wann geben wir der Erde Zeit um die von uns verbrauchte Energie herzugeben?

Dieser Umstand ist übrigens nicht neu, diesen Tag gibt es schon seit 1988 - 1987 konnte die Erde demnach noch mehr Energie liefern als wir verbrauchen.

Und eines ist sicher - dieser Tag wird nächstes Jahr zu einem früheren Termin stattfinden.

Geht’s nach dem Energieverbrauch von Europa bräuchten wir bereits 3 Planeten, USA braucht so viel Energie wie 5 Planeten.

Insofern wäre es wohl doch besser in der Vergangenheit zu leben - zumindest haben wir früher weniger Energie verbraucht.

-> http://www.footprintnetwork.org/gfn_sub.php?content=overshoot

Nein, diesmal geht es nicht um Bono’s Traum von Television, es geht um den Vater dieses Spruchs, er hat ihn wohl berühmt gemacht: Martin Luther King. Der Traum einer Welt in der es keinen Rassismus gibt, eine Welt in der Schwarzafrikaner Rechte haben, eine Welt ohne Armut, Arbeitslosigkeit,…

Geboren 1929, wurde er zum wohl wichtigsten Kämpfer für die rechte der Afrikaner, politisch richtig ausgedrückt Afroamerikaner bzw. Schwarzafrikaner. Viele seiner Träume sind mittlerweile Realität geworden, oftmals aber sicher nicht so wie er es sich gewünscht hätte, viel zu oft sieht es in der Praxis noch anders aus und Begriffe wie Rassismus sind leider noch immer aktuelle Themen.

mlk king subj e

Heute vor 40 Jahren wurde er Opfer eines Attentats, und damit endgültig zur Ikone.

Details sind bei Wikipedia nachzulesen, was mir dort vor allem auffällt ist die Affinität von U2 zu M.L.K., einige Songs wurden durch ihn inspiriert und zu großen Hits, allen voran das wohl schon viel zu oft gespielte “Pride” - inkl. der “falschen” Zeitangabe.

Early morning, April 4
Shot rings out in the Memphis sky
Free at last, they took your life
They could not take your pride…

Richard Wiseman hat bereits 1994 untersucht wie schnell sich Menschen in unterschiedlichen Städten fortbewegen. Diese Untersuchungen wurden jetzt wiederholt und auch in Buchform veröffentlicht. [-> Quirkology].

Demnach brauchen wir heute für eine Strecke von 20m 12,49 Sekunden, 1994 waren’s noch 13,76 Sekunden für das gleiche Stück Weg.

In den sich rasch entwickelnden asiatischen Metropolen gab es seit 1994 30% Zunahme, in Europa sind es im Schnitt 10,55 Sekunden für die 20 Meter.

Auf den Plätzen folgen: Kopenhagen, Madrid, Guangzhou/China (10.94), Dublin (11.03), Curitiba (11.13), Berlin (11.16), New York (12.00), Utrecht (12.04) und dann auch schon Wien (12.06).

Juhu? Hilfe!

Mal abgesehen davon das wir immer schneller gehen - das Leben geht immer schneller. Wir haben immer weniger Zeit für unsere Umwelt da wir mehr und mehr in die nicht mehr werdende Zeit einzupassen versuchen. Wie oft hatten Freunde früher spontan Zeit? Wieviele Wochen im voraus muss man jetzt oftmals um Termine ansuchen?

Wie oft landen wir nur auf Voiceboxen und kommunizieren über diese - weil wir nicht gleichzeitig füreinander Zeit haben?

Und im Job? Da werden Stellen abgebaut, die verbleibenden Angestellten Sklaven haben mindestens doppelte Menge an Arbeit in kürzerer Zeit zu erledigen. (Von weniger Gehalt, unbezahlten Überstunden oder fehlendem Zeitausgleich lassen wir uns mal nicht vom Thema ableiten).

Aber zurück ins Private. Gerade hier sollten wir doch alle bewußt langsamer leben. Was uns zum Ende der Liste führt. Ob das jetzt sogleich eine Urlaubswunschliste wird…?

Auf den letzten Plätzen finden sich Bern mit 17.37, Manama/Bahrein (17.69). Und mit Abstand am langsamsten bewegen sich die Fußgänger mit 31,60 Sekunden in Blantyre (Malawi).

Malawi ich komme! Werd mich gleich ganz schnell auf den Weg machen. Ops. Langsam natürlich. Also geduldet euch noch ein wenig! Danke.

in case you feel sad with your situation, de-motivated or you are simply not happy with your job i can suggest you something else than reading the type of newspapers that carry only bad news - just go there, enter your yearly income and see how rich you are - compared to the rest of the world… don’t feel sad you only made it to the top 2 or 3% of the world, see how many people are behind you… and think about it… all the gadgets we are used to have… and all the basic things like food the others don’t have… (but we throw it away… also refer to http://freegan.info/ for a very good new move - maybe this will change our economics throm throw away to…? naah, forget that. some things will never change when it comes to making money…)

-> http://globalrichlist.com

Eben mal ist 2007 5 Tage alt geworden, schon könnte man glauben der 1. April wurde vorgezogen…:

Mädchen machte in die Hose: Direktor rief Polizei
Der zwölfjährigen Sonderschülerin wurde Ruhestörung vorgeworfen: “Einnässen als Waffe” - Behörden ließen den Fall aber ruhen
Zwölfjährige machte in die Hose - US-Schule rief Polizei Vorwurf der Ruhestörung

Danville - Weil eine Zwölfjährige während der Schulstunden in die Hose gemacht hat, hat die Verwaltung die Polizei gerufen. Die Behörden im US-Bundesstaat Pennsylvania entschlossen sich jedoch, den Vorwurf der Ruhestörung gegen das Mädchen fallen zu lassen.

Angst vor dem Direktor

Die Polizei einzuschalten, sei “keine gute Idee” gewesen, erklärte der Beamte Steve Keifer am Donnerstag. Die Mutter der Sonderschülerin sagte der “Press Enterprise of Bloomsburg”, ihre Tochter habe sich nur aus Angst vor dem Direktor eingenässt.

Ihren Angaben zufolge nahmen die Schüler der Danville Middle School am 20. Dezember ein gemeinsames Essen ein. Die Zwölfjährige sollte anschließend beim Abwasch helfen. Als sie sich weigerte, riefen die Lehrer den Direktor. Das Mädchen habe schon bei früheren Begegnungen mit ihm in die Hose gemacht, sagte die Mutter. Die Sonderschule gab dagegen an, das Mädchen habe Mitarbeiter angegriffen und sein absichtliches Einnässen als “Waffe” benutzt.

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