Wie haben wir in der Schule mal gelernt…? 1+1=2… richtig!

1.: SMS als Toilettenschlüssel

Finnische Autofahrer mit Druck auf der Blase müssen demnächst eine SMS auf ihrem Handy eintippen und abschicken, ehe sie sich Erleichterung verschaffen können.

Wie die Zeitung "Helsingin Sanomat" berichtete, hat die Straßenverwaltung ein entsprechendes elektronisches Öffnungssystem entwickelt. Hintergrund ist die zunehmende Zerstörung und Verschandelung von Toiletten an den Landstraßen und Autobahnen.

"Aufmachen"
Seit dem Jahreswechsel wird das System mit Textmitteilungen als Türöffner auf zwei Rastplätzen der A1 nahe der Stadt Turku erprobt. Wer hier auf die Toilette will, muss das Wort "auki" ["aufmachen"] eintippen und an eine an der Tür ablesbare Nummer schicken. Von der Zentrale des Verkehrsamtes aus wird bei Eingang der SMS automatisch und kostenlos die Tür geöffnet.

plus

1.: Videoüberwachung: Eine Bank, ein Hundehaufen - und kein Gespür für Datenschutz

Passiert ist das sicherlich jedem schon einmal: Ein unachtsamer Tritt – und schon hängen am Schuh die Reste eines säuberlich abgelegten, vom Tierhalter aber nicht beseitigten Hundehaufens. Diese Erfahrung musste jüngst auch die kleine Matilda machen. Einem Artikel der Stuttgarter Zeitung zufolge stapfte das dreieinhalbjährige Kind vor einer Filiale der Volksbank in Degerloch in einen solchen Haufen, ohne es zu bemerken, und betrat anschließend mit ihrer Mutter den Geldautomatenbereich der Bank.

Nachdem der Abhebevorgang beendet war, entdeckte die 34-Jährige, dass ihre Tochter schmutzige Fußspuren auf dem dortigen Steinboden hinterlassen hatte und eilte in einen nahegelegenen Drogeriemarkt, um mit frischen Feuchttüchern die Spuren des Malheurs zu beseitigen – zumindest beim Kind. Wegen Zeitnot sei sie dann nach Hause gerast, um die Tochter vor dem anstehenden Arztbesuch umzuziehen, heißt es in der Zeitung.

Eigentlich habe sie in der ganzen Hektik auch noch an einem der Bankschalter Bescheid sagen wollen, sagt die Mutter. "Aber meine Tochter wäre mir mit Sicherheit hinterhergelaufen und hätte auch noch Abdrücke auf dem Teppich hinterlassen." Kurzum, der Vorfall im Dezember wurde als Lehre für das Kind (Pass auf, wo du deine Füße hinsetzt) abgehakt und angesichts der doch recht geringen Tragweite schnell vergessen.

Doch vor wenigen Tagen erhielt die Frau Post von der Stuttgarter Volksbank. "Sehr geehrte Frau Herre", heißt es darin, "aufgrund der Videoüberwachung in unserer Filiale konnten wir feststellen, dass es resultierend aus Ihrem Besuch unseres Geldautomatenbereichs zu einer fäkalen Verunreinigung kam. Wir bitten Sie daher, für die entstandenen Reinigungkosten aufzukommen." In Rechnung gestellt werden 52,96 Euro für "eine Stunde Arbeitszeit Meister/Obermonteur". Zahlbar innerhalb von 14 Tagen.

 

Also das mit dem vielen Bier trinken in Zukunft überleg ich mir nochmal!

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