Nördlich von Manfredino beginnt der Gargano Nationalpark - ein kleines Gebirge könnte man schon sagen mit knapp 1000 Meter hohen Hügel.

Die Küste besteht hier aus Felsen, in einzelnen Buchten finden sich Sandstrände und die Felsklippen besitzen zahlreiche kleine Höhlen in welchen sich das Wasser auch in den nächsten 1000 Jahren langsam aber sicher bahnt. Und man beginnt gebrochen englisch und deutsch zu sprechen…
Lässt man Manfredino südlich hinter sich so geht es Richtung Gargano Nationalpark. Ist das Ziel Vieste so empfiehlt sich die Küstenstraße. 50km Strecke und über eine Stunde Fahrzeit geben einen Hinweis darauf wie verwinkelt die Strasse ist.

Die Küste besteht aus Felsklippen, immer wieder gibt es kleine Buchten mit Campingplätzen. Vom Meer aus betrachtet zeigen sich viele kleine Höhlen welche das Wasser im Laufe der Jahrehunderte hier hinterlassen hat.

Außer Natur gibt es hier nicht viel zu sehen, Apartments sowie Campingplätze sind ja nichts worüber ich mich hier überlicherweise auslasse ;).

Je näher man Richtung Viesta kommt desto länger werden die Strände, Beachclubs reihen sich aneinander. Wobei Ende Mai noch die wenigsten geöffnet haben, die alleseits bekannten Sonnenliegen und Sonnenschirmchen werden gerade erst aufgestellt. Interresant übrigens wie ungleichmäßig man diese trotz zuhilfename eines Seiles aufstellen kann, in dieser Disziplin herrscht ein regelrechter Wettbewerb.

Der Altstadtteil von Viesta liegt auf einem Fels, exponiert am Eck des Festlandes - Die Küste geht in eine Richtung nach Süden, in die andere nach Westen weiter. Am westlichen Teil befinden sich Hafen und Strand, am südlichen zahlreiche weitere Strände - hier finden sich auch viele Hotels und Appartmentanlagen.

In der Vorsaison ist die Mischung aus Touristen und Einheimischen noch gut ausgewogen, jedoch ist anzumerken das hier schon an jedem Eck deutsch gesprochen wird. Englisch kommt nicht so häufig vor. Das Lokalangebot ist zahlreich, die Touristenfallen freilich auch, allerdings stimmt sogar hier die Qualität. Vom Preis ganz zu schweigen, nicht mal der zuletzt genannte Lokaltyp kann mit den heimischen Preisen mithalten.
Böse Zungen meinten man solle doch eine Klage beim EU-Gerichtshof einbringen. Der Gleichberechtigung wegen. Wir wollen auch qualitativ hochwertiges Essen in dieser Auswahl zu solchen Preisen! Im Vergleich zum Naschmarkt in Wien findet man zwar teils gleiche Produkte, jedoch um Faktor 2-3 teurer als hier. Und die wirklich guten Dinge vermisst man hier ohnehin.


