Eigentlich wollte ich im Mai 2009 darüber bloggen, aber da im Oktober noch kein einziger Post ist, und aus gegebenem Anlass, schon jetzt.

Die Umstellung von Sommer auf Winterzeit. Jedes Jahr wenn es Richtung Sommerzeit geht stört das das Wochenende eine Stunde kürzer ist. Genauso gibt es jetzt ein längeres Wochenende, dieses wird wohl selten ebenso bewußt wargenommen wie das kürzere Wochenende.

Und wenn wir heute in der früh um 5 Uhr aufgewacht sind blicken wir auf die Uhren… nur stellt sich heutzutage die Frage - wie spät ist es? Früher musste man alle Uhren manuell umstellen. Doch ist die Zeit am Radiowecker, am Handy, am Notebook jetzt schon “automatisch” umgestellt? Oder doch noch die “alte” Sommerzeit?

Gern erinner ich mich noch an Windows 95 - da erschien ein - damals lästiges - Popup das die Uhrzeit “automatisch” umgestellt wurde. Das gibts jetzt nicht mehr. Dafür wissen wir es aber auch nicht mehr.

Was ist also die Lösung zu diesem “Problem” ? Richtig, die Zeitansage 1503 anzurufen. Dort arbeitet wie seit Kindes Zeiten eine nie müde werdende Stimme & teilt uns die aktuelle Zeit mit. Das “Problem” ist also gelöst.

Doch was machen wir nächstes Jahr? Mit 12.Mai 2009 soll dieser irgendwie schon historische Tonbanddienst eingestellt werden. Wobei ich mir keine Sorgen mache das sich nicht ein Anbieter findet welcher diesen Dienst zum Vorzugspreis von 2,7€ je Summerton anbieten wird.

Nachdem wir jetzt wissen wie spät es ist, kommen wir auch drauf das der 26.10. ist - österreichischer Nationalfeiertag. Was können wir also tun? Nachdem ein vielen Museen der Eintritt heute erlassen wird - wie wäre es mit einem Ausflug ins Uhrenmuseum? Dort werden just heute 70 Uhren umgestellt.

Auf der eine Seite Leben wir viel zu oft in der Vergangenheit - in Erinnerungen an bessere Zeiten, früher war ja sowieso alles anders und besser.

Auf der anderen Seite - seit heute Leben wir aus der Zukunft - heute ist der Welterschöpfungstag.

Ab 23. September lebt die Menschheit laut Umweltorganisationen auf Kosten der Zukunft. Denn rechnerisch sind mit diesem Tag die Ressourcen verbraucht, die die Erde 2008 hergeben kann.

Nur wann geben wir der Erde Zeit um die von uns verbrauchte Energie herzugeben?

Dieser Umstand ist übrigens nicht neu, diesen Tag gibt es schon seit 1988 - 1987 konnte die Erde demnach noch mehr Energie liefern als wir verbrauchen.

Und eines ist sicher - dieser Tag wird nächstes Jahr zu einem früheren Termin stattfinden.

Geht’s nach dem Energieverbrauch von Europa bräuchten wir bereits 3 Planeten, USA braucht so viel Energie wie 5 Planeten.

Insofern wäre es wohl doch besser in der Vergangenheit zu leben - zumindest haben wir früher weniger Energie verbraucht.

-> http://www.footprintnetwork.org/gfn_sub.php?content=overshoot

Unlängst habe ich hier ja ein paar Rechnungen angestellt Betreff Speicherkapazität heutiger Festplatten, Grund war die Anschaffung einer 1TB Festplatte.

Schnelllebig wie die Festplattenindustrie ist gibt es natürlich schon wieder die nächstgrößere Generation von Festplatten. Diesmal fällt der Sprung noch größer aus: 1 TGB, also 1 TerraGigaByte!

Das würde also 1 Terra * 1 Gigabyte entsprechen, also (1024*1024*1024*1024) * (1024*1024*1024). Nachdem ich für diese Rechnung vermutlich erst den RAM ausbauen müsste überlasse ich dies dem interresierten Leser. Und Bitte auch gleich nachrechnen wieviel jetzt 1GB Speicherplatz kostet.

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In Anlehung an den letzten Post zum Thema USA, Zoll und Privatsphäre, Einbehaltung von fremden Eigentum,… kommt jetzt die passende Meldung:

TSA (das ist die Firma welche die Security-Checks macht und einem Notebook, MP3 Player & Co durchsucht und manchmal auch für die folgenden Monate nicht mehr zurückgibt) meldet das ein Notebook mit den persönlichen Daten von 33.000 Passagieren verloren gegangen ist. Und der war natürlich auch nicht verschlüsselt.

Aja. Und euch Anfängern soll ich meine Daten mitbringen damit ihr diese kopieren könnt und dann auch verliert?

Was wenn eine 300GB PATA Festplatte nach Umbau in ein externes Gehäuse der Serie OneTouch von Maxtor plötzlich nur mehr 128GB hat und alle Daten verschwunden sind?

Erstmal keine Panik und die Platte wieder in das vorherige Gehäuse einbauen? Noch immer nur 128GB… Desktop öffnen und die Platte direkt an das IDE-Kabel anschalten… auch nur 128GB… wie war das mit der Panik nochmal?

Eine Weile später findet man schließlich jemanden der ein ähnliches Problem hatte und dies mit HDAT2 lösen konnte.

Also runterladen, ISO auf CD brennen, von dieser den PC starten und erstmal in den vielen Informationen & Menüs Orientierung finden.

Da kommt man dann so nebenbei drauf das die Systemplatte wohl bald eingehen wird, sind doch schon alle relocation-Sektoren belegt und die Soft-Errors liegen weit über dem erlaubten Grenzwert. Zeit mal alle anderen Platten auch zu überprüfen.

Aber weiter im aktuellen Problem… das richtige Menü ist gefunden, welche Werte einzutragen sind ist auch einfach… nur… “Command aborted”… mehr geht nicht. Also die FAQ bei HDAT2.com konsultieren um herauszufinden:

“Some vendor-specific external drive enclosures (Maxtor) are known to use HPA to limit the capacity of unknown replacement hard drives installed into the enclosure. When this occurs, the drive may appear to be limited in size (e.g. 128 GB). In this case, one must use software utilities that use READ NATIVE MAX ADDRESS and SET MAX ADDRESS to change the drive’s reported size back to its native size.”

Aja… und warum meint Maxtor unsere Platten mal eben “verkleinern” zu müssen?

HPA steht übrigens für Host-Protected-Area, einfach gesagt lassen sich damit Sektoren vor dem Betriebssystem verstecken, die Platte meldet einfach weniger Sektoren. Hmm… vielleicht gut für den nächsten US-Grenzgang? *g*

Und eben diesen Wert setzen die Maxtor Onetouch Gehäuse auf 128GB. Frechheit eigentlich. Nach dem setzen von 2 Werten und 2 Reboots hat die Platte dann wieder 300GB und siehe da, baut man diese nochmal in das Maxtor Gehäuse ein dann traut sich dieses auch nicht mehr die Platte zu verkleinern. Na warum nicht gleich so?

Und da wir doch nicht in Panik ausgebrochen sind, die Platte weder formatiert oder partitioniert haben sind auch noch alle Daten drauf. Praktisch, doch 99% der Anwender hätten wohl als erstes mal drüberformatiert, oder? …

In jedem Fall kommt HDAT2 zu den Tools welche in jedem Schweizer Taschenmesser stecken sollte. Nicht nur wegen diesem Problem, sobald es um Festplatten geht kann man diesen damit eine Menge an Informationen entlocken.

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